Der Begriff des Bioms beschreibt auf Neostralis die Art und Ausprägung der Vegetation und der Humusschicht in einem landschaftlichen Gebiet. Das vorherrschende Biom wird bestimmt von Temperatur, Niederschlag und Zustand des Bodens. Im Gegensatz zu den Biomen aus herkömmlichen Minecraft-Welten haben Biome auf Neostralis keinen Einfluss auf die Art des Gesteins, die Geländeform und die vorkommenden Pflanzenarten. So sind in einem Biom in der östlichen und westlichen unbekannten Welt und in der bekannten Welt die ökologischen Nischen gleichermaßen besetzt, jedoch von unterschiedlichen Spezies. Zum Beispiel haben Laubbäume im Westen eine eher ründliche Form, während die im Osten eher lang und farnähnlich sind. Es ist zu beachten, dass das bei F3 angezeigte Minecraft-Biom keine Rückschlüsse über das vorliegende Neostralis-Biom zulässt, da ein Neostralis-Biom mehrere Minecraft-Biome hervorrufen kann, etwa zur besseren Variation der Grasfarbe.

Die bei der Erstellung der Biomemaps verwendete Farbpalette mit allen Biomen.

Biome der bekannten Welt[Bearbeiten]

Die Biomemap der bekannten Welt

Ozean[Bearbeiten]

Der größte Teil von Neostralis wird von Ozean bedeckt. Während die polaren Gewässer von Eisbergen übersäht sind oder gänzlich zugefroren sind, wachsen in den tropischen Meeren Korallenriffe.

Warmer Ozean[Bearbeiten]

Warmer Ozean südöstlich von Valerika

Das mit Abstand häufigste Biom auf Neostralis. Es ist um den Äquator herum anzutreffen und an der Küste befindet sich Wüste, Macchia oder Savanne. Die meiste Zeit herrscht gutes, stabiles Wetter.

Tropischer Ozean[Bearbeiten]

In seichten Gebieten wachsen Korallenriffe

Die Meere der südlichen Hemisphäre sind diesem Biom zuzuschreiben. An den Küsten sind Korallenriffe anzutreffen und in tieferen Regionen längliche Korallenwälder. Das Wetter ist tropisch, weshalb es öfters regnet.

Gemäßigter Ozean[Bearbeiten]

In den gemäßigten Breiten sind kühlere Gewässer mit wechselhaftem Wetter anzutreffen.

Kühler Ozean[Bearbeiten]

Kleinere Eisberge und Eisschollen

In den höheren Breitengraden ist das Wasser deutlich kälter, weshalb vereinzelte Eisberge und Eisschollen herumtreiben, die sich von den größeren Eisschilden oder Gletschern gelöst haben.

Eisberg-Ozean[Bearbeiten]

In Küstenregionen sind größere Eisberge anzutreffen

In küstennahen Gebieten sammeln sich deutlich größere Eisberge an, die tief in das Wasser ragen. Die Navigation mit dem Boot ist erheblich schwieriger.

Ewiger Frost[Bearbeiten]

Permanenter Frost an der Oberfläche, der sich nicht nur auf die Spitzen hoher Berge und Gletscher beschränkt, findet sich in der bekannten Welt nur im nordvalerikanischen Eisbecken, das von steilen Bergen umgeben ist, wodurch dieses Land langjährig im Schatten liegt und so restliches Eis aus der Eiszeit erhalten gelieben ist.

Verschneite Taiga[Bearbeiten]

Ein verschneiter Nadelwald im Norden von Valerika

Dieses Biom ist von einem dichten, verschneiten Nadelwald geprägt, in dem wenige Birken vorkommen und vereinzelt Löwenzahn und Porzellansternchen wachsen.

Verschneite Baumtundra[Bearbeiten]

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Dieses Biom wird von ähnlichen Bäumen wie die der verschneiten Taiga bevölkert, jedoch in deutlich geringerem Maße und nur an vereinzelten Flecken.

Eistundra[Bearbeiten]

Weite, schneebedeckte Ebenen auf Valerika

Während Bäume in diesem Biom komplett fehlen, sind nur einzelne Büsche anzutreffen. Die ausgedehnten Grasflächen sind von einer dicken Schneeschicht bedeckt.

Taiga und Tundra[Bearbeiten]

In den hohen Breitengraden sind die Winter kalt und die Sommer kurz, wodurch hauptsächlich Nadelhölzer und vereinzelte Birken auf dem Permafrostboden gedeihen. In trockeneren oder kälteren Gebieten wird die Vegetation spärlicher und offenes Grasland, auch Tundra genannt, kommt zum Vorschein.

Taiga[Bearbeiten]

Nördlicher Nadelwald in der Nähe von Lothrien

Dieser Wald besteht aus Birken und Fichten mittlerer Höhe und kleineren Sträuchern wie Schilf, Löwenzahn, Lauch, Pfingstrosen, Porzellansternchen und Farnen. Einige Blöcken unter der Erde ist stellenweise Permafrost anzutreffen. Mancherorts ist der Boden auch von Podsol bedeckt.

Birkenwald[Bearbeiten]

Birkenwald an der nordwestlichen Küste von Valerika

An etwas milderen Orten gedeihen Birken besser und bilden Wälder aus hohen Birken und vereinzelten Nadelbäumen. In diesem Biom sprießen gelegentlich kleine Pilze.

Mega Taiga[Bearbeiten]

An feuchten Orten können Nadelbäume deutlich größer werden

Wenn ausreichend Niederschlag vorhanden ist und das Klima mild genug ist, können Nadelhölzer wesentlich größer werden und so einen üppigen Wald bilden. Dieses Biom kommt in der bekannten Welt nur an wenigen Stellen vor, während es in der westlichen Hemisphäre deutlich öfter anzutreffen ist.

Sumpfige Taiga[Bearbeiten]

Eine Sumpflandschaft in den nördlichen Breiten

Ist der Boden ständig feucht, so versumpft die Landschaft und es fühlen sich kleine Pilze, Seerosen und Schilf wohl. Öfters finden auch auch tote oder umgefallene Bäume. Der Boden besteht stellenweise aus Seelensand oder aus Lehm.

Baumtundra[Bearbeiten]

Baumtundra in einem Gebirgstal im Nordosten von Valerika

Ähnlich wie in der Taiga wachsen in der Baumtundra Nadelbäume, allerdings sind diese niedriger und kommen nur an einigen Stellen gehäuft vor, während meistens Grasland vorzufinden ist.

Tundra[Bearbeiten]

Die Sonne, die über den Bergen am Horizont aufgeht, wirft ihre ersten Strahlen auf die weiten Ebenen der Tundra Valerikas.

Die Tundra ist zu kalt, um Bäume wachsen zu lassen, weshalb sie von weiten Grasflächen überzogen ist, auf denen nur an wenigen Orten einzelne Büsche überleben können. Die einzigen Blumen, die diesem Klima standhalten können, sind Löwenzahn und Porzellansternchen.

Kalte Steppe[Bearbeiten]

Trockene Steppe im äußersten Norden von Valerika

Dieses Biom ist deutlich trockener als die Tundra, weshalb es noch vegetationsarmer ist und nicht an allen Stellen Gras wachsen kann. Nur an Seen und Flüssen können ein paar wenige Büsche sprießen.

Gemäßigtes Klima[Bearbeiten]

An den niederschlagsreichen Küsten wachsen dichte Laubwälder, während weiter oben in den Bergen Misch- und Nadelwälder dominieren. In den kontinental geprägten Regionen sind in den weiten, von Gras bedeckten Ebenen nur vereinzelte Wälder anzutreffen.

Grasland[Bearbeiten]

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Ozeanisches Grasland[Bearbeiten]

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Leicht bewaldetes Grasland[Bearbeiten]

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Sumpfiges Grasland[Bearbeiten]

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Buschland[Bearbeiten]

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Hohes Grasland[Bearbeiten]

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Steppe[Bearbeiten]

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Gemäßigte Wüste[Bearbeiten]

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Wattenmeer[Bearbeiten]

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Felsiges Grasland[Bearbeiten]

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Gemäßigter Strand[Bearbeiten]

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Mischwald[Bearbeiten]

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Ozeanischer Wald[Bearbeiten]

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Schwarzeichenwald[Bearbeiten]

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Waldiger Sumpf[Bearbeiten]

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Montaner Nadelwald[Bearbeiten]

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Macchia[Bearbeiten]

In diesen Biomen herrschen lange, trockene Sommer und feuchte, milde Winter. Charakteristisch sind die braunen, ausgedörrten Grasflächen, die zahlreichen Sträucher und Büsche und Hartlaubgewächse wie Oliven- und Eukalyptusbäume.

Macchia[Bearbeiten]

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Felsige Macchia[Bearbeiten]

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Trockener Wald[Bearbeiten]

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Eukalyptuswald[Bearbeiten]

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Buschmacchia[Bearbeiten]

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Trockenes Grasland[Bearbeiten]

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Mediterrane Wüste[Bearbeiten]

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Warme Steppe[Bearbeiten]

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Nadelmacchia[Bearbeiten]

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Warmer Strand[Bearbeiten]

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Subtropische Wüste[Bearbeiten]

Die nördlichen und südlichen Vegetationszonen sind durch ausgedehnte Wüsten voneinander getrennt. In diesen Regionen fehlt es ganzjährig an Niederschlag und es herrschen Tagsüber hohe Temperaturen. Nur Kakteen und wenige Buscharten können in diesem harschen Lebensraum gedeihen.

Wüste[Bearbeiten]

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Ozeanische Wüste[Bearbeiten]

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Kaktuswald[Bearbeiten]

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Oase[Bearbeiten]

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Trockene Wüste[Bearbeiten]

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Vertrocknetes Flussbett[Bearbeiten]

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Geröllwüste[Bearbeiten]

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Salzsee[Bearbeiten]

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Savanne[Bearbeiten]

Zwar gibt es wie in der Macchia eine Regen- und eine Trockenzeit, jedoch ist es das ganze Jahr über heiß. Analog zur Macchia sind Savannen von Büschen, Sträuchern und Kräutern bewachsen, jedoch stammen diese Pflanzen aus der südlichen Vegetationszone.

Savanne[Bearbeiten]

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Ozeanische Savanne[Bearbeiten]

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Akazienwald[Bearbeiten]

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Savannensumpf[Bearbeiten]

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Baumsavanne[Bearbeiten]

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Grasland Savanne[Bearbeiten]

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Trockensavanne[Bearbeiten]

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Feuchtsavanne[Bearbeiten]

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Savannenstrand[Bearbeiten]

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Tropisch[Bearbeiten]

Ganzjährig herrscht ein einheitliches, feuchtes und warmes Klima. Dadurch sind tropische Biome meist üppig bewachsen und beherbergen eine große Artenvielfalt.

Dschungel[Bearbeiten]

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Dachwald[Bearbeiten]

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Tropischer Sumpf[Bearbeiten]

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Tropisches Grasland[Bearbeiten]

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Felsiges tropisches Grasland[Bearbeiten]

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Palmenwald[Bearbeiten]

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Ozeanischer Palmenwald[Bearbeiten]

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Mangrovensumpf[Bearbeiten]

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Tropischer Strand[Bearbeiten]

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Biome der unbekannten Welt[Bearbeiten]

In der unbekannten Welt gibt es zusätzlich vielerlei Biome, die in der bekannten Welt gar nicht oder nur an wenigen Stellen vorkommen.

Ewiges Eis[Bearbeiten]

Der hohe Norden wird von der Sonne nur kurze Zeit erreicht, wodurch in dieser Finsternis die Temperaturen für herkömmliches Leben viel zu niedrig sind. Überleben können nur einige wenige Spezialisten, die sich an die äußerst unwirtliche Umgebung angepasst haben. Einzig in geothermalen Senken, in denen durch vulkanische Aktivität günstige Temperaturen geschaffen werden, können Büsche und kleine Bäume wachsen.

Trockene Laub- und Nadelwälder[Bearbeiten]

Vor allem in küstennahen Gebirgen, die die regenbringenden Wolken vor den dahinterliegenden Wüsten fernhalten, wachsen einigermaßen dichte, niedrige Wälder. Ausgedörrtes, dunkelgrünes Gras wächst in den weniger bewaldeten Gebieten.

Land unter der ewigen Mittagssonne[Bearbeiten]

Im tiefen Süden, wo die Sonne kaum den Horizont streift und den ganzen Tag lang scheint, wachsen Palmen und außergewöhnlich große Bäume. Gelegentlich findet sich auch der ein oder andere Riesenpilz. Abhängig vom Niederschlag und von der beschaffenheit des Bodens gibt es Gebiete, die komplett mit Bäumen überwuchert sind und auch trockenere Hänge, an denen nur vereinzelt Palmen einen Platz finden.

Immergrüne Wälder[Bearbeiten]

Es gibt, so erzählt man sich, auf der anderen Seite der Weltkugel Wälder, die selbst die letzte große Eiszeit nicht erfasst hat und seit zehntausenden von Jahren unaufhörlich wachsen. Neben Pflanzenarten, die in der bekannten Welt durch die Eiszeit schon längst ausgelöscht worden sind, sprießen dort auch öfters Riesenpilze.

Pilzinseln[Bearbeiten]

So tief unten im Süden, dass noch nie ein Pflanzensamen oder Tier dort hingelangt ist, haben sich Pilze das Land untertan gemacht. Auf schwer zu findenden Inseln wuchern Pilze in allen Größen und Formen. Darüber hinaus werden diese Inseln angeblich von lebendigen Bäumen aus Stein bewohnt.